Sanierung im Bestand: 60 % aller Wohngebäude sind vor 1980 gebaut

Gebäudereport zeigt: 60 % aller Wohngebäude sind vor 1980 gebaut – ist Ihre Immobilie bereit für die Zukunft?

Wer eine Immobilie in Dachau, München oder der Region besitzt, steht aktuell vor wichtigen Entscheidungen. Steigende Energiekosten, neue gesetzliche Anforderungen und attraktive Förderprogramme sorgen dafür, dass sich immer mehr Eigentümer mit der energetischen Sanierung im Bestand beschäftigen.

Ein Blick in den aktuellen dena-Gebäudereport 2026 zeigt, warum dieses Thema aktueller denn je ist: Rund 60 % aller Wohngebäude in Deutschland wurden vor 1980 errichtet und entsprechen damit häufig nicht den heutigen energetischen Standards.

Energetische Sanierung im Bestand: Warum ältere Gebäude in Dachau und München besonderes Potenzial haben

Der aktuelle dena-Gebäudereport zeigt, dass der überwiegende Teil des deutschen Gebäudebestands aus einer Zeit stammt, in der Wärmeschutz und Energieeffizienz noch eine deutlich geringere Rolle spielten.

Viele Häuser in Dachau, München und den umliegenden Gemeinden wurden in den 1950er-, 1960er- und 1970er-Jahren gebaut. Typische Merkmale sind:

  • ungedämmte Außenwände
  • ältere Fenster
  • veraltete Heizungsanlagen
  • hoher Energieverbrauch

Gerade diese Gebäude bieten heute großes Potenzial für Energieeinsparungen und attraktive Förderungen.

Energieberatung statt Bauchgefühl: Jede Immobilie ist anders

Das Baujahr allein sagt noch nichts über den tatsächlichen energetischen Zustand einer Immobilie aus.

Viele Gebäude wurden bereits teilweise modernisiert, beispielsweise durch:

  • Fenstertausch
  • Dachsanierung
  • Fassadendämmung
  • Heizungserneuerung

Andere Häuser befinden sich hingegen noch weitgehend im ursprünglichen Zustand.

Deshalb empfehlen wir vor größeren Investitionen immer eine professionelle Energieberatung. Nur so lassen sich sinnvolle Maßnahmen, Einsparpotenziale und Fördermöglichkeiten zuverlässig bewerten.

Wärmepumpe im Bestandsbau: Funktioniert das wirklich?

Eine der häufigsten Fragen unserer Kundinnen und Kunden aus Dachau und München lautet: „Kann eine Wärmepumpe auch in meinem Bestandsbau oder Altbau funktionieren?“ Die Antwort lautet in vielen Fällen: Ja.

Der dena-Gebäudereport zeigt deutlich, dass die Wärmepumpe mittlerweile die dominierende Heiztechnik im Neubau ist. Bereits rund 69 % aller neu errichteten Wohngebäude werden mit einer Wärmepumpe ausgestattet.

Ob eine Wärmepumpe auch in einem Bestandsgebäude sinnvoll ist, hängt unter anderem von folgenden Faktoren ab:

  • energetischer Zustand des Gebäudes
  • benötigte Heizlast
  • bestehendes Heizsystem
  • bereits umgesetzte Sanierungsmaßnahmen

Eine pauschale Aussage ist daher nicht möglich. Mit einer individuellen Energieberatung lässt sich jedoch schnell feststellen, welche Lösung wirtschaftlich und technisch sinnvoll ist.

Sanierung im Bestand: diese Schritte empfehlen wir Eigentümern in Dachau und München

Viele Eigentümer wissen, dass ihre Immobilie energetisch verbessert werden könnte – sind aber unsicher, wo sie anfangen sollen. Genau deshalb empfehlen wir einen strukturierten Ablauf, der unnötige Kosten vermeidet und die verfügbaren Fördermittel optimal nutzt.

1. Energieberatung: Die Grundlage für Entscheidungen

Bevor Geld in einzelne Maßnahmen investiert wird, sollte zunächst geklärt werden, welche Potenziale die Immobilie überhaupt besitzt. Eine professionelle Energieberatung schafft Transparenz und beantwortet wichtige Fragen. Gerade bei älteren Gebäuden aus den Baujahren vor 1980 lassen sich häufig erhebliche Einsparpotenziale identifizieren.

Unser Tipp: Viele Eigentümer denken zunächst an eine neue Heizung. Oft sind jedoch andere Maßnahmen wirtschaftlich sinnvoller oder sollten zuerst umgesetzt werden.

2. Fördermittel optimal nutzen

Für viele energetische Maßnahmen stehen attraktive Förderungen zur Verfügung. Je nach Vorhaben können Zuschüsse und Förderkredite von BAFA und KfW genutzt werden. Zusätzlich können regionale Programme weitere finanzielle Vorteile bieten. Gefördert werden beispielsweise:

  • Wärmepumpen
  • Heizungsmodernisierungen
  • Dämmmaßnahmen
  • Fenster und Türen
  • Komplettsanierungen zum Effizienzhaus
  • Hydraulischer Abgleich

Wichtig zu wissen: Viele Förderungen müssen vor Beginn der Arbeiten beantragt und von einem zertifizierten Energie-Effizienz-Experten begleitet werden.

3. Sanierung im Bestand Schritt für Schritt umsetzen

Nicht jede Immobilie muss sofort komplett saniert werden. In vielen Fällen ist eine schrittweise Umsetzung wirtschaftlich sinnvoll. Ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) zeigt dabei auf, welche Reihenfolge technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist. So können Eigentümer ihre Investitionen über mehrere Jahre verteilen und gleichzeitig von zusätzlichen Fördermitteln profitieren.

Unser Fazit: Wer strukturiert vorgeht, spart nicht nur Energie und Kosten, sondern schafft langfristig mehr Wohnkomfort und steigert den Wert seiner Immobilie.

Unser Fazit: Jetzt die richtigen Entscheidungen treffen

Der aktuelle dena-Gebäudereport bestätigt, dass ein großer Teil des Gebäudebestands ein erhebliches Potenzial zur energetischen Optimierung besitzt. Wer heute die energetische Situation seiner Immobilie kennt, kann Investitionen gezielt planen, Fördermittel optimal nutzen und Energiekosten nachhaltig senken.

Sie möchten wissen, welche Maßnahmen für Ihre Immobilie sinnvoll sind?

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